Eigenblut-Therapie

Die Eigenblut-Therapie ist ein Reiz- und Umstimmungsverfahren.

Unser Blut transportiert im Körper alle lebenswichtigen Stoffe wie z.B. Sauerstoff und Nährstoffe. Neben den vielen wichtigen Bestandteilen transportiert es aber auch Toxine und Bakterien. Diese können mit dem Blut an jede Stelle unseres Körpers gelangen und z.B. zu akuten oder chronischen Entzündungen (Infekten) führen. Oftmals ist die körpereigene Abwehr blockiert oder geschwächt. Dadurch werden die Bakterien nicht als „Feind“ erkannt und können den Körper schädigen.

Dem Patienten wird in diesem Zustand eine kleine Menge Blut abgenommen (ca. 1-2 ml), je nach Diagnosestellung mit einem homöopathischen Mittel angereichert und in den Gesäßmuskel injiziert. Die körpereigene Abwehr erkennt nicht, dass es sich um das eigene Blut handelt. Es untersucht diesen „Fremdstoff“ nun ganz genau. Erst jetzt erkennt das Immunsystem die krankmachenden Erreger. Es nimmt diesen Reiz als Information eines neuen Infektes auf. Durch die erneute Aktivierung und mit der Unterstützung des homöopathischen Mittels entwickelt das Immunsystem nun spezielle Antikörper gegen die Bakterien.

Eine weitere Form der Eigenblut-Therapie ist die Gabe in Tropfenform. Das Blut wird homöopathisch aufbereitet und oral eingenommen. Welche Form der Eigenblutbehandlung für den Patienten am sinnvollsten ist, richtet sich je nach Diagnosestellung.

Die Eigenblut-Therapie hat sie sich besonders bewährt bei:
  • Allergien
  • Entzündungen (Infekten)
  • Rheuma
  • Nahrungsmittelallergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • depressiven Verstimmungen
  • Abwehrschwäche
  • Asthma bronchiale
  • Blutbildungsstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Erschöpfungszustände
  • Hauterkrankungen (z. B. Ekzeme, Neurodermitis)
  • Mykosen (Pilzinfektionen)
  • Rekonvaleszenz (Erholung nach schwerer Erkrankung)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Wechseljahrsbeschwerden